ORTHOPÄDISCHE UNIVERSITÄTSKLINIK

Spinalkanalstenose

Spinalkanalstenose

Die Spinalkanalstenose oder auch Wirbelkanalverengung entsteht in der Regel als Folge eines fortgeschrittenen Verschleißes. Sie macht sich häufig durch Schmerzen in den Beinen bemerkbar, welche sich insbesondere nach längeren Spaziergängen bemerkbar machen. Die Spinalkanalstenose tritt häufig in Phasen auf, mit zum Teil mehrmonatiger Ruhephase. Spätestens bei dauerhaft einschränkenden Beschwerden sollte mit der konservativen Therapie begonnen werden. Kommt es im weiteren Verlauf nicht zu einer Besserung kann der Spinalkanal operativ wieder erweitert werden.

Eine Spinalkanalstenose kann auch im Bereich der Halswirbelsäule auftreten. In diesem Fall sollte man frühzeitig aufgrund der Gefahr einer Rückenmarksläsion einen Orthopäden aufsuchen. Warnzeichen können z.B. das regelmäßige Fallenlassen von Gegenständen sein oder Gangschwierigkeiten mit dem Gefühl des „betrunkenen Ganges“. Ist solch eine Rückenmarksschädigung schon eingetreten bzw. zunehmend, sollte offen über eine Operation gesprochen werden.

 Spinalkanalstenose I

MRT mit seitlicher Rekonstruktion der Lendenwirbelsäule. Auf zwei Höhen erkennt man die sanduhrartige Einengung des Spinalkanals.

Spinalkanalstenose IISpinalkanalstenose III

MRT mit seitlicher Rekonstruktion der Halswirbelsäule sowie eine seitliche postoperative Röntgenkontrolle. Links ist eine sanduhrförmige Einengung des Rückenmarks zu sehen. Das rechte Bild zeigt den Zustand nach operativer Dekompression und Stabilisation.

Letzte Änderung: 19.12.2018 - Ansprechpartner:

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